Die Qual der Wahl

img_2705Eine Ballade von @zwitscherkitz

Die Jahre des Lebens sind vorbei,
aber im grenzenlosen Raum – die Seelen sind frei,
überall verteilt im dunklen Dicht –
ist wage der rote Planet in Sicht.

Ein Horrorclown, gut drauf zu seh’n,
ihm gold’nes Gebüsche am Kopfe hoch steh’n.
Weil Sandkorn und Luft hier auf ihn hör’n,
lässt Donalds Seele sich hier nicht stör’n.

Doch da kommt es droben vom Himmel hinab,
eine Säule aus Wasser und Stein lässt sich ab.
„Was machst du hier?“ – der Hausherr empört.
Die Frisur verrutscht – Stunden von Arbeit zerstört.

Ich muss mit dir reden, du Trumpeltier,
der Rest deines Planeten steckt in mir.
Im Auftrag, ihn zu schützen, hast du versagt,
er wurde von dir in die Luft gejagt.

Nun sind leider alle Seelen zerstreut,
und du hast das alles nicht bereut.
Auch ich bin nur ‘ne klägliche Kreatur,
es wird dir noch übel kommen, sieh‘ nur!

Der wässrige Klumpen haut plötzlich ab,
und Donalds Puls senkt sich ab.
Noch weiß Trump nicht was mit ihm passiert,
jemand hat ihm ‘ne Glatze rasiert.
Er schaut in den Spiegel – sein Gesicht noch rot,
könnte er sterben, wär‘ er jetzt tot.

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